Eure Auszeit im Mai
Als hätte die Natur kurz gewartet
Und dann ist er da, dieser Moment: Alles wird grün. Nach den langen, stillen Monaten wirkt es fast intensiver als sonst. Als hätte die Natur kurz gewartet, nur um jetzt umso stärker zurückzukommen. Es sprießt, leuchtet, duftet. Überall. Und macht uns gerade jetzt im Mai einfach glücklich.
Im Mai passiert es plötzlich. Der Böhmerwald steht in sattem Grün, als hätte jemand einen Schalter umgelegt. Bäume treiben gleichzeitig aus und auch am Boden blüht es: Bärlauch zieht sich in weißen Teppichen durch den Wald, Waldmeister duftet und zwischen allem zeigen sich erste Wiesenblumen. Es ist diese kurze Phase, in der alles gleichzeitig passiert. Wachstum, Aufbruch, Fülle. Auch die Tiere werden immer aktiver. Vögel singen von früh bis spät, Rehe und Hirsche zeigen sich öfter auf Lichtungen. Irgendwie wirkt der Wald als wäre er wach geworden.
Frische Luft, echtes Wetter
Der Mai bringt alles mit: Sonne, die schon wärmt. Kühle Morgen. Kurze Regenschauer, die den Wald noch intensiver spürbar machen. Kein stabiles Sommerwetter, sondern eben diese Mischung, die einen nach draussen zieht und einen genauso gerne zurück nach drinnen lockt.
Zwischen kühler Luft und zartem Grün
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Kennt ihr das, wenn ihr im Wald spaziert und plötzlich liegt dieser Duft von Knoblauch in der Nase?
Nehmt euch die Zeit und pflückt doch ein paar Blätter. Gar nicht weit von eurer Hütte findet ihr die ersten grünen Teppiche. Nur ganz wichtig; pflückt wirklich nur die Blätter, die ihr auch kennt.
Zurück im Haus wird aus dem, was ihr gesammelt habt, etwas richtig leckeres.
UNSER LIEBLINGSREZEPT: BÄRLAUCH PASTA
So unkompliziert und einfach. Und gerade deshalb so gut.
Ihr braucht:
- eine gute Handvoll frischer Bärlauch
- Olivenöl
- geriebener Parmesan
- eine kleine Handvoll Nüsse (z. B. Pinienkerne oder Walnüsse)
- Salz & Pfeffer
- Pasta nach Wahl
Zubereitung:
Bärlauch fein hacken, Nüsse ebenfalls klein schneiden, alles mit Olivenöl, Parmesan, Salz & Pfeffer vermengen und mit einem Löffel gut „drücken“ bzw. verrühren, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Mit frisch gekochter Pasta vermengen, eventuell etwas Nudelwasser dazugeben.
Fertig.
Mit dem Rad unterwegs im Böhmerwald
Wir sind Teil von Velorama
Radfahren bei uns hier im Böhmerwald und im Mühlviertel fühlt sich ein bisschen anders an. Nicht spektakulär im ersten Moment. Und vielleicht liegt auch darin der Reiz. Es sind die sanften, endlosen Hügel, die euch fordern, ohne zu überfordern. Kein hartes Auf und Ab wie in den alpinen Lagen, sondern ein gleichmäßiger Rhythmus, in den man fast automatisch findet. Günter, Gastgeber in der Ramenai, ist selbst liebend gerne mit seinem Rad unterwegs und kennt wirklich schöne Strecken. Gerade neulich war er wieder unterwegs. 50 km. Ohne elektrischen Antrieb. Wer mag, schnappt sich ein E-Bike, oder hat eines dabei und fährt die Route nach.
Im eigenen gleich-
mäßigen Rhythmus
72 Stunden im Wald
Die Wirkung auf den Körper
72 Stunden im Wald sind mehr als nur Zeit in der Natur. Es ist wie ein langsames Zurückschalten des Körpers. Am Anfang trägt man noch den Alltag in sich. Das Handy im Kopf. Termine. Gedanken. Spannung in den Schultern. Doch je länger man zwischen Bäumen bleibt, desto mehr verändert sich etwas. Der Puls wird ruhiger, der Blutdruck kann sich stabilisieren und der Körper produziert weniger Stresshormone wie Cortisol. Viele Menschen berichten bereits nach einem Tag von tieferer Entspannung und besserem Schlaf. Auch die Atmung verändert sich. Waldluft enthält mehr Sauerstofffeuchtigkeit und sogenannte Terpene, Duftstoffe von Bäumen, besonders von Kiefern und Fichten. Diese Stoffe können das Immunsystem unterstützen und wirken oft beruhigend auf die Atemwege. Nach etwa zwei Tagen beginnt der Körper stärker in einen natürlichen Rhythmus zu kommen. Ohne künstliches Licht orientiert sich der Schlaf wieder stärker am Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Viele Menschen schlafen tiefer und wachen erholter auf. Gleichzeitig nimmt die Aufmerksamkeit für Geräusche, Gerüche und Bewegungen zu. Das Gehirn arbeitet weniger im „Alarmmodus“ und mehr im Zustand ruhiger Konzentration. 72 Stunden im Wald fühlen sich oft an wie ein kleiner Neustart.
Lust auf eine Auszeit im Wald?
Unsere Hütten verstecken sich mitten im Böhmerwald.
Dorthin kommt ihr über euren ersten kurzen Waldspaziergang.
Und euer Gepäck? Bringen wir.
Für Entspannung und Erholung von Anfang an.
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und den Wald auf euch wirken lassen.